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Konjakmehl Brot

Konjak, wegen ihres Aussehens auch Teufelsschlinge genannt, ist eine Wurzel aus dem asiatischen Raum. Dort wird sie schon seit über 1500 Jahren verwendet, wobei sie bei uns eher zu den neu entdeckten Lebensmitteln zählt. Wird die Knolle gemahlen, kann das Ergebnis als geschmacks- und geruchsneutrales Mehl genutzt werden und zu verschiedensten Speisen verarbeitet werden. So auch das Konjakmehl Brot, welches aus dem Mehl der Teufelsschlinge gebacken wird. Die Besonderheit der Konjakwurzel liegt in ihrem hohen Glucomannananteil – einem Ballaststoff. Dieser ermöglicht der Wurzel die 50-fache Wassermenge ihrer Eigenmasse zu binden. Das heißt, sie quillt im Magen auf und füllt ihn. Außerdem ist das Konjakmehl sehr kalorienarm. Aus diesem Grund ist das Mehl als Diätpräparat und für Diabetiker geeignet. Zudem ist es glutenfrei, was die Liste der möglichen Nutzer erweitert.

Konjakwurzel mit einem Beute Konjakmehl

Die Wirkung von Konjakmehl Brot

Der hohe Ballaststoffanteil des Konjakmehl Brots – rund 75% – hilft den Magen zu füllen, ohne dass übermäßig viel Nahrung aufgenommen wird. Durch die geringe benötigte Menge wird der Magen gefüllt wobei weniger Kalorien aufgenommen werden. Sprich: Der Nutzer ist über einen langen Zeitraum satt und hat trotzdem ein Kaloriendefizit. Auch bei längerer Nutzung bleibt das Phänomen bestehen. Somit wird bei regelmäßiger und korrekter Einnahme das Körpergewicht reduziert. Dies bestätigte die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Durch die Quellwirkung des Mehls auf das 50-fache wird eine schnelle und langanhaltende Sättigung erzielt. Weiter wurde wissenschaftlich bewiesen, dass bei regelmäßiger Einnahme Cholesterinspiegel und Blutdruck sinken. All dies macht das Konjakmehl zu einem guten Begleiter für die Gewichtsreduzierung oder aber einfach für ein gesundes Leben ohne unnötige Kalorien.

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Verwendung von Konjakmehl beim Brotbacken

Professionelle Bäcker geben den Backwaren gerne eine kleine Menge Konjakmehl hinzu, damit diese flexibler und fluffiger werden. Ihr könnt diesen Trick nicht nur beim Brotbacken sondern auch in süßen Backwaren und beim Kuchenbacken mit Konjakmehl anwenden. Die empfohlene Einnahme des Konjakmehles liegt bei 3 Gramm täglich. Dies heißt allerdings auch, dass mehr aufzunehmen nicht unbedingt schlecht ist. Wird ein Konjakmehl Brot gebacken, ist die Menge natürlich größer, da das Brot für mehrere Tage reicht. Durch seine Geschmacksneutralität kann das Konjakmehl in jedem beliebigen Brot verwendet werden. Aber Achtung: Das Weizen- oder Roggenmehl darf nicht einfach eins zu eins ersetzt werden, denn schließlich hat das Konjakmehl eine anderes Volumen. Dies sollte bei der Dosierung von Konjakmehl beachtet werden: In der Regel könnt ihr eine Tasse Weizenmehl oder Roggenmehl beim Brotbacken durch einen Teelöffel Konjakmehl ersetzen.

Rezept für Konjakmehl Brot

Dieses Brot bleibt im Kühlschrank in der Regel eine Woche lang frisch und lecker. Gerne könnt ihr mit verschiedenen Samen oder Kernen experimentieren und zum Beispiel Sesamsamen für eine hellere Farbe oder Kürbiskerne für einen anderen Geschmack in das Konjakmehl Brot hineinbacken.

Zutaten Konjakmehl Brot

  • 1 gehäufter Esslöffel Konjakmehl
  • 25 Mandelmehl
  • 25 g Sonnenblumenkerne
  • 75 g Leinsamen
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Eine Prise Salz
  • 100 g Karotten
  • 250 g Cashewquark oder Magerquark
  • 4 Eier
  • 25 ml Wasser

Zubereitung

  • Den Quark mit dem Wasser verrühren und anschließend das Konjakmehl nach und nach einstreuen, um Klümpchen zu vermeiden.
  • Nun die Eier der Masse unterheben. Danach die fein geraspelten Karotten und die übrigen Zutaten hinzugeben.
  • Den Teig etwa 10 Minuten kneten und anschließend geformt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder in eine Kastenform geben.
  • Nach Belieben Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne oder Chia Samen auf das Brot streuen und den Teig 3 mal schräg oben anschneiden.
  • Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze 1 Stunde backen.

Rezept für Konjakmehl Brötchen

Ihr ernährt euch Low-Carb und wollt trotzdem nicht auf frisch-duftende, warme Brötchen am Frühstückstisch verzichten? Dafür eignet sich unser Rezept für 6 Brötchen mit Konjakmehl. Die selbstgebackenen Brötchen mit Konjakmehl schmecken köstlich und machen langanhaltend satt – genau das richtige für eine bewusste, erste Mahlzeit des Tages.

  • 30 g Konjakmehl werden mit 30g Leinsamenmehl und 20 g Mandelmehl sowie einem Teelöffel Backpulver zu einer Masse vermengt. Eine Prise Salz hinzugeben.
  • Anschließend 2 Eier, 200 g Quark, und 100 g Jogurt hinzugeben. Veganer oder Laktoseintolerante verwenden alternativ Quark und Jogurtprodukte aus Mandeln, Cashewkernen oder Soja
  • Den Teig gut verkneten, zu 6 Brötchen formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
  • Je nach individuellen Vorlieben könnt ihr die Brötchen mit Sesam- oder Chiasamen, Mandeln, Kürbis- oder Sonnenblumenkernen bestreuen. Der Phantasie und dem individuellen Geschmacksinn sind hier keine Grenzen gesetzt.
  • Nun werden die Konjakmehlbrötchen eine halbe Stunde bei mindestens 160 Grad durchgebacken.
Konjakmehlbrot backen

Wie gelangt man an das Konjakmehl?

Das Konjakmehl ist noch nicht all zu verbreitet, weswegen es nicht in jedem Supermarkt zu finden ist. In Onlineshops ist es aber häufig vertreten und kann leicht und angenehm auf Amazon erworben werden. Denn auch wenn der Preis zunächst etwas erhöht scheint, muss bedacht werden, dass das Mehl sehr ergiebig ist. Schließlich wird für sämtliche Gerichte und Zubereitungen immer nur eine sehr geringe Menge verwendet, wie sich auch den Rezepten für Konjakmehl Brot und Konjakmehlbrötchen zeigt.

Für wen eignet sich Konjakmehl Brot

Jeder, der etwas Neues ausprobieren möchte, kann das Konjakmehl verwenden. Das Brot aus dem Konjakmehl kann als kulinarischer Versuch oder mit dem Ziel des Abnehmens gebacken werden. Wer eine kalorienarme und sättigende Zutat für seine Gerichte sucht, der wird mit dem Konjakmehl sehr zufrieden sein und vielleicht auch den Versuch des Brot- oder Brötchenbackens wagen.